Exponate des Heimatvereins
Sandlore:
 

 

Für den Transport des reichlich in Niederlehme vorhandenen Sand und Kies verwendete man ursprünglich Kipploren auf Feldbahnen. Seit dem Sand- und Kiesabbau bestanden 7 Feldbahnstrecken von der Sandgrube, z.B. vom Möllenberg bis zur Dahme. Hier wurde  dann der Sand über Schurren in Lastkähne verladen. Noch heute sieht man einen Feldbahnverlauf; z.B. am Friedhof. Die größten Fördermengen verarbeitete man im Kalk- Sandstein-Werk bzw. im Sand und Mörtelwerk.

 Die Loren wurden zunächst von Pferden und später von Dieselloks gezogen. Die ursprüngliche Beladung der Loren von Hand erfolgte später mit Hilfe von Dampfbaggern und heute von modernen Dieselladern. Heute sind es ausschließlich LKW- Kippfahrzeuge. Auf der Suche nach Exponaten zur Erinnerung an das wichtige Transportmittel fanden Mitglieder des Heimatvereins 2009 die letzte Lorenmulde. Die letzten in Niederlehme verwendeten Sandloren stehen heute in einer Sandgrube südlich von Königs Wusterhausen. Freundlicherweise spendete uns ein Freizeitsportler aus Niederlehme eine sehr gut erhaltene Sandlore.

 

 

     

              

Feldbahn am Möllenberg

       

Standort von 2008 bis 2012:                                                             Eingang Karl-Marx Str. 31, ehemaliges Gemeindehaus und ab 2012 auf dem Gelände des Sand und Mörtelwerkes (rechtes Bild)

 

 
 

 

 

Findlinge:

Das Sand und Mörtelwerk als Betreiber der Kiesgrube "Liepnitzenberg" spendete zwei ca. 5 t schwere Findlinge. Den Transport und die Aufstellung der Findlinge übernahmen örtliche Gewerbetreibende. Die Findlinge sollen alle Einwohner, Touristen und Gäste besonders auf die geologische Lage Niederlehmes hinweisen sowie an die Bedeutung der Bausstoffindustrie für die Entwicklung des Ortes erinnern. Am Dahme-Radweg zwischen Wasserturm und der Wasserstraße sind die Zeitzeugen der letzten Eiszeit für jeden sichtbar.

Aufstellung am Radfahrweg Wasserturm - Königs Wusterhausen